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Unikatschmuck und Einzelstücke auf Glas-Handwerk.de

Kurz vor Osten veröffentlicht der Glas-Handwerk Shop zwei neue Kategorien mit Modeschmuck und individuellem Symbolschmuck der Galerie Glaswerk.

Im Shopsystem finden Privatkunden bereits eine große Auswahl an Modeschmuck und Kunsthandwerk aus unserem Betrieb. Ab jetzt bekommen exclusive Einzelstücke eine eigene Plattform. Schauen Sie doch einfach mal unter Unikate im Glas-Handwerk Onlineshop vorbei. Alle Arbeiten sind einzigartige Schmuckproduktionen. Durch unsere Symbolschmuck Technik und in enger Zusammenarbeit mit unserem Handelspartner bieten wir für Privatkunden ab jetzt individuelle Schmuckanfertigungen mit Ihren eigenen Symbolen und Motiven.

Shop Kategorie Mein Schmuck

Entscheiden Sie zwischen einer Vielzahl an Vorlagen und senden Sie nach der Bestellung Ihre Wünsche und Ideen an das Team vom Onlineshop. Gemeinsam überprüfen wir ihre Ideen und entwickeln ein Konzept zur Umsetzung.

Passend zur Osterzeit gibt es für alle Neukunden einen Geschenk Gutscheincode im Wert von € 2,50 ,- Benutzen Sie einfach bei ihrer Bestellung im Glas-Handwerk.de Onlineshop das Codewort FROHEOSTERN2011

Gutschein gültig bis 01.05.2011 . Kein Umtausch. Keine Auszahlung. Es erwarten Sie schmückende Kunstwerke aus Glas.
Alle Informationen auch im Glas-Handwerk Schmuck Blog

Schauen Sie doch einfach mal vorbei und überzeugen Sie sich selber.

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Zeitungsartikel der Berliner Morgenpost: Glaskunst von Herbert Böhm-Dores

Glaskunst Bericht Modeschmuck Ausstellung Böhm-Dores
Die Berliner Morgenpost berichtet über Herbert Böhm Dores

Kunstwerke, die das Licht brechen

Glasblasen. Auch dieses seit Jahrhunderten bekannte Handwerk hat heute noch Konjunktur. Es passierte ca 5000 vor Christus, dass ein neben sich stehender Töpfer eine noch ungebrannte Keramik fallen ließ und diese später im Ofen, mit Natron und kalkhaltigem Sand bedeckt, heiß wurde. Seit diesem Tag, an dem das erste Glas entstand, haben sich die Hauptbestandteile – Tonerde, Sand, Natron, Kalk und Pottasche – nur minimal verändert.

Der Künstler Herbert Böhm-Dores bläst, schmilzt und formt aus diesem zerbrechlichen Werkstoff wunderschöne Vasen mit Montagetechnik. Diese stellt für einen Kunstglasbläser eine große Herausforderung dar, denn er muss verschieden farbige Glaselemente aneinander festschmelzen. Werden verschieden farbige Elemente miteinander verschmolzen, nennt man das Montieren. Er erhitzt die farbige Glasröhre, auch als Spitze bekannt, vor dem Glasbrenner. Nach dem erreichen einer bestimmten Schmelztemperatur setzt der Glasbläser die Spitze auf den ebenfallst heiß gemachten Glaskörper, sodass sie beiden Glaselemente zu einem verschmelzen. Dieser Vorgang wird beliebig oft wiederholt, je nach dem welches Design erwünscht ist.

Es kommt vor, dass Böhm-Dores bis zu 50 unterschiedliche Stücke miteinander verbindet. Es ist klar, dass es einige Zeit in Anspruch nimmt, durch gezieltes Blasen, Trennen und erneutes Verschmelzen und Verdrehen das bestimmte Motiv auf der Glasfläche zu erreichen.

Unter der Voraussetzung guter Laune und vieler Aufträge, verrät uns Böhm-Dores, verbringe er bis zu 60 Stunden in seiner Werkstatt.

Schon als Kind interessierte sich der aus Thüringen stammende Künstler fürs Zeichnen und Modellieren. Mit 14 Jahren ging er schon auf die Glasfachschule in Lauscha.

Glas sei nicht gleich Glas, so Böhm-Dores. Das richtige Gefühl für das Material lernte er erst von seinen Lehrern.

Gerade bei der Montagetechnik sind Stärke und Farbe eine sehr wichige Rolle:

Nicht alle Gläser werden bei der gleichen Temperatur zähflüssig, was die Verarbeitung recht schwierig macht.

Im Gegensatz zu rotem Montageglas in einer Vase verläuft das blaue wesentlich langsamer. Wenn man Rohglas hinterher mit Metalloxiden und speziellen Granulaten verschmelzt, leuchtet es unter Verwendung von Kobalddioxiden blau, Eisenoxid lässt das Sand-Natron-Gemisch grün werden. Der Glasbläser sei aber nicht für das Färben zuständig sondern für die Verarbeitung zu Motiven und Mustern.

Intensive Farben werden von Böhm-Dores nur wenige benutzt. Er montiert in die weiße Grundfläche meist nur ein wenig blau oder grün, gelegentlich auch mal leuchtendes Rot oder Orange, was dazu führt, dass seine Vasen nie zu bunt oder überladen wirken: Seine Werke strahlen immer Ruhe und Phantasie aus. Wie er das macht? Durch die Grundfläche aus Klarglas haben seine Stücke einen schwerelosen Charakter. Böhm-Dores sagt er drücke in seinen Werken die Atmosphäre aus, die er zum Arbeiten brauche. Er verkrafte keine Hektik oder Stress, was er in seiner Zeit als kaufmännischer Betriebsleiter wahrscheinlich genug hatte.

Pausen seien wichtig, so setze er sich wenn es ihm zu viel in seiner Werkstatt wird erstmal nach oben und trinke eine Tasse Kaffee, bevor er weiterarbeite. Aber woher kommt eigentlich das Glas mit dem der Künstler tagtäglich arbeitet? Er kaufe es in Röhrenform in Glashütten.

Ein Hochofen schmilzt es dort. Die Arbeit ist allerdings nichts für Zartbesaitete, denn die Glasröhren werden bei kaum erträglicher Hitze bis zu 50 Meter lang gezogen. Böhm-Dores findet es schon in seiner Werkstatt heiß genug, wo, um das Glas zum Laufen zu bringen, zwischen 600 und 900 Grad Celsius herrschen.

Jeder, der sich Böhm-Dores Glaskunstwerke ansehen möchte, die alle in studenlanger Kleinarbeit geschaffen wurden, kann noch bis zum 20. Oktober in die „Galerie Glaswerk“ in der Kantstraße 138/Ecke Schlüterstraße kommen. Öffnungzeiten: Mo-Fr 11 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr.

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enlightened! – Lichte Kunstwerke aus Glas: Tagesspiegel November 1994

Glaskunst enlightened Unikatschmuck Modeschmuck

Enlightened! Pressebericht im Berliner Tagesspiegel

enlightened! – Lichte Kunstwerke aus Glas

Die Galerie Glaswerk zeigt kompromisslos und als einzige der Stadt reine Glaskunst.
Im November führt sie auf ihrer Ausstellung, die inzwischen schon Tradition hat, den internationalen Standard vor.
Die Künstler kommen dieses Jahr aus Deutschland, England, Tschechien und Frankreich. Sie gruppieren sich um jenes Thema, das in ihrem Kunstgebiet schon fast tautologisch erscheint:
„Enlightened“ bedeutet aufgeklärt und aufgehellt zugleich….. und ist demnach ein guter Titel für „Licht und Leuchtobjekte“.
Ein guter Glasbläser ist fast schon gezwungen das Licht ganz bewusst zu verwenden, mitzuverarbeiten oder es zumindest einzuplanen, wenn alle Möglichkeiten genutzt werden sollen.
Dem Licht solle ein gleicher Stellenwert eingeräumt werden wie dem Glas, so die Idee der Galerie. Im Neon-Zeitalter scheint dies ein wagemutiger Schritt.
Manche Objekte wirken auf ein intime Art exotisch und fremd, nicht nur mehr abgehoben, hochkünstlich oder stilisiert. Im „Glaswerk“ fühlt man sich oft nicht wie in einem Laden für Gebrauchsgegenstände, sondern eher in einer Kunstgalerie. Natürlich gibt es immer noch die sehr phantasievoll entworfenen und perfekt gearbeiteten Flacons, Briefbeschwerer, Kerzenhalter, Weingläser und Vasen. Dennoch steht hehre Kunst zur Zeit im Mittelpunkt.
Wie die von Wolfgang Klapp: wie aus mytischen Quellen aus Glassockeln, wie aus schmalen langen Baumstümpfen wachsenden Gesichter aufleuchten. Frederic Morins Objekte charakterisieren die verspielten, abstrakten Unterwasserszenarien, die wie plötzlich in der Bewegung eingefroren anmuten. Mitten in den sauber gearbeiteten Blocks entspringen bei Gerd Kruft aus einer gänzlich unregemäßigen Tiefenstaffelung geheimnisvolle Höhlen- und Grotteneffekte des mit Sandstrahl behandelten Klarglases. Damit überzeugt auch der Tscheche Janacek, obwohl mit ganz anderen Effekten und eigentlich auch nicht zur Ausstellung gehörenden Objekten. Er erschafft geometrische und konstruktivistische Formen von unglaublicher Perfektion, die wegen seiner lässigen Souveränität totaler Materialbeherrschung Wärme ausstrahlen und Geborgenheit suggerieren.
Der US-Amerikaner Henner Schroeder beweist, dass auch industriell geprägte Formen etwas Heimisches haben können. Als zunehmend beliebte Kombination sehen wir Metall und Glas, welches -besonders farbiges Glas- vor dem kühlen Metall etwas Märchenhaftes bekommt. Besonders schön sieht man dies an den verknoteten, menschenähnlichen Röhrenkonstruktionen, aus denen Neonobjekte hervorwachsen, von Marin Birzle. Ebenso an den flachen Wandskulpturen, die man wie Bilder aufhängen kann, von Michael Gausling. Er setzt landschaftsartige Glasoberflächen auch oft mit Zwischenlicht gegen einen Hintergrund aus Metall ab.
Wie immer ein Höhepunkt:
Die Überfanggravuren von Pavel Borowski, die diesesmal auch beleuchtet sind.
Wie ein Suzi Wong-Rock ist das am faszinierendsten gespaltene Objekt. So surreal wie die unglaublich reich entfalteten Gravurszenen, in denen man sich verlieren kann, wie in einem verzauberten Wald, enden die tiefblauen Halbzylinder in einer roten Zackenkrone.

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